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| :: Stellungnahme nach Forschungsergebnissen zum Thema: Silikone |
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(Anmerkung: Silikone haben nichts mit Silikaten zu tun!)
Einige Vorteile von Silikonen (nach Angaben von Herstellern):
- Silikone (Silikonöle, Silikonfette, Silikonkautschuk, Silikonpolymere, usw.) haben gute technische Eigenschaften. Sie werden für hydraulische Geräte eingesetzt, zum Verhindern von Rostbildung und Quietschen von Scharnieren, zur Abdichtung usw.
- Silikone sind nicht abbaubar und halten deswegen ziemlich lange.
- Sie reagieren nicht oder kaum mit Ausdehnung oder Zusammenziehen auf Wärme- und Kälteeinflüsse.
- Sie sind absolut wasserundurchlässig.
- Sie sind absolut formstabil.
- Silikonöle und Silikonfette trocknen nicht ein.
- Silikone sind nicht brennbar bzw. sehr hitzebeständig.
- Silikone reagieren nicht mit anderen Materialien.
Silikone können für viele synthetischen Materialien und technische Zwecke - jedoch nicht für alle! - geeignet sein.
Einige Nachteile von Silikonen (nach Angaben von Anwendern und einigen Herstellern):
- Umweltproblematische Herstellung.
- Aufgrund ihrer technischen Eigenschaften sind Silikone nicht geeignet für Holz- und Wetterschutz: als Öle und Fette trocknen sie nicht und folgen im Laufe der Zeit der Schwerkraft, so daß beispielsweise eine damit behandelte Tür nach einiger Zeit im oberen Bereich kaum, dafür im unteren Bereich jede Menge Silikon aufweist.
- Auch nicht geeignet für Wandanstrich: Silikone sind wasserundurchlässig, weshalb kein Wasseraustausch stattfinden kann und so die Wand durch Salzbildung und Pilze im Inneren erheblich geschädigt werden kann.
Anm.: Neuere Rezepturen sollen die Wasserundurchlässigkeit verhindern, was tatsächlich aber offensichtlich nur durch relativ grobe bis feinste Rissbildung, verursacht durch Zugabe von Materialien, wie Gips, Kalk oder anderen Stoffen erreicht wird. Die Folge ist, daß Feuchtigkeit in großen Mengen in die Wand eindringen, aber nicht schnell genug wieder austreten kann. Salzbildung, Pilzwachstum usw. können dann auch hier die Folge sein.
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| Abb.1 |
Abb.2 |
Abb.1 Silikonanstrich - einmal dick aufgetragen - nach 3 Wochen aufgenommen. Dunkle Stellen: Klumpenbildung. Weiße Stellen: Rissbildung. Vergrößerung: 64x. Im Gegensatz dazu: Abb.2 zeigt 100% diffusionsoffenen Anstrich - einmal aufgetragen - Vergrößerung: 64x
Das Bild Abb. 1 zeigt eine Silikonwandfarbe mit photokatalytisch wirkenden Titandioxidpig-menten. Die hellen Risse, durch die Feuchtigkeit eindringen kann, sind selbst bei relativ geringer Vergrößerung deutlich zu sehen. Laut Angaben der Hersteller sollen diese Farben der Wand Feuchtigkeit entziehen, aber keine Feuchtigkeit auf die Wand durchlassen. Auf diese Weise soll eine Trocknung feuchter Wände bewirkt werden. Es wird damit geworben, dass auf diese Weise dauerhaft eine Trockenlegung feuchter Untergründe möglich sei.
Die obige Aufnahme Abb.1 weist jedoch auf das Gegenteil hin!
> Verfestigung und Stabilisierung von Hölzern und Bauten. Silikone machen die Bewegung von Hölzern und Bauten - verursacht durch Wärme oder Kälte, Feuchtigkeit und Trocknung u.a.- nicht mit und verursachen, wenn Verklebungen stattgefunden haben, Risse im Holz, in Bauten. Destabilisierung und Eindringen von Feuchtigkeit mit allen Nachteilen kann dann die Folge sein.
Silikone, die auch fälschlicherweise als Silikate verkauft werden, mit denen sie aber bis auf das Silizium nichts gemeinsam haben, sind daher nicht für Hölzer, Bauten, auch nicht für Beton, und natürliche Materialien geeignet!
> Silikone sind rein synthetische Chemieprodukte und außerdem nicht abbaubar und auch nicht wiederverwertbar (nicht recyclebar) entgegen der Behauptung einiger Hersteller!
Gesundheit (nach Angaben von Anwendern, Testpersonen, Allergikern und einigen Herstellern):
Silikone, denen man gesundheitliche Unbedenklichkeit, ja sogar die Eignung für Allergiker nachsagt, können jedoch offensichtlich folgende mögliche gesundheitliche Probleme hervorrufen:
- bei Allergikern Allergien verstärken, z.B. durch Einatmen der Dämpfe vor der Trocknung;
- wo das Immunsystem geschwächt ist, wie ein Katalysator allergische Reaktionen verstärken und manifestieren, die sonst nicht oder nur abgeschwächt aufgetaucht wären;
- Stoffe dazu veranlassen, gesundheitlich bedenkliche Reaktionen (z.B. allergische oder durch Reizungen hervorgerufene Reaktionen) hervorzurufen; bekannt sind z.B. derartige Reaktionen auf geplatzte, mit Silikonen gefüllte Brustimplantate;
- Partikel von Silikonen eingeatmet, können erhebliche und entzündliche Abwehrreaktionen der Lunge und der Bronchien hervorrufen (z.B. bei Schleifvorgängen).
Silikone müssen also als materialfremde Substanzen betrachtet werden, insbesondere bezogen auf natürliche Stoffe, wie Zement, Beton, Backstein, Holz, Naturstein, Leder, Haut usw., die andere Materialien und Substanzen so entfremden können, daß deren Originalität, Eigenschaften und Eigenartigkeit besonders verfälscht, geschädigt oder ganz verloren gehen können.
Silikone sind daher grundsätzlich nicht geeignet und ihre Nutzung wohl eher als unsinnig zu bezeichnen für die Verwendung
> innerhalb gesundheitlich relevanter Bereiche (z.B. silikonhaltige Cremes auf Haut; Silikone im Lebensmittelbereich, wie Backformen aus Silikon, die u.U. zu unerwünschten chemischen u.a. Veränderungen der Lebensmittel beitragen können oder auch
> als Wandfarben oder Bauten- und Holzschutzmittel (meist vergiftet). Dies gilt vor allem im Innenbereich, wo sie entweder wie eine Plastikfolie oder wie ein Feuchtigkeitskollektor wirken können, der durch die entstandenen Risse (siehe Abb. 1) Nässe in die Wand leiten kann, wo es dann zu Schimmelbildung und Salzausblühungen kommen kann.
Stand: 16.01.2007
Diese Angaben beziehen sich auf derzeitige Erkenntnissen, Erfahrungen von Diabetikern, Allergikern und anderen sowie über ca. 40 Jahre Erfahrungen im Umgang mit Silikonen aller Art.
Gerhard Eck
Labor für innovative Zukunftsforschung u. Beratung
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