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| :: 24.11.2003: Hessischer Rundfunk |
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WOOD-BLISS 1
Zu wenig Gift im Holzschutzmittel
Vor rund zehn Jahren sind die Holzschutzmittel als chemische Giftcocktails in Verruf geraten. Deshalb gibt es inzwischen das RAL-Siegel der Gütervereinigung Holzschutzmittel, das Wirksamkeit und gesundheitliche Unbedenklichkeit bescheinigt. Doch der kleinen Firma Masid, die das ungiftige, aus natürlichen Wirkstoffen bestehende Holzschutzmittel WOOD-BLISS herstellt, wurde das Siegel verweigert. In dem Produkt seien keine Biozide, d.h. Wirkstoffe die für Schädlinge tödlich sind, enthalten. Obwohl Biozide auch für Menschen gefährlich sein können. Kein Gift - kein Siegel!
| :: 19.11.2003: Frankfurter Rundschau |
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WOOD-BLISS 1
Herstellerfirma Masid aus Dreieich kämpft bisher vergeblich um Zulassung von WOOD BLISS
Die Firma Masid hat ein Holzschutzmittel ohne Biozide entwickelt. Doch für das ungiftige Produkt erhält das Unternehmen aus Dreieich weder eine Zulassung noch den Blauen Engel. Der Weg in die Regale der großen Baumärkte bleibt damit vorerst verwehrt.
Dreieich - 18. November - Irgendwie steckt der Wurm drin. Seit vielen Jahren läuft inzwischen das Zulassungsverfahren für das schadstoffreie Holzschutzmittel WOOD BLISS 1, welches das auf ungiftige Holzschutzmittel spezialisierte Unternehmen Masid aus Dreieich im Kreis Offenbach entwickelt hat. Obwohl das aus natürlichen Wirkstoffen bestehende Produkt keine Insekten- und Pilzgifte enthält, nehmen es die großen deutschen Baumärkte wegen fehlenden Zulassung nicht in ihre Regale auf. Lediglich in Bioläden findet WOOD BLISS 1 bisher einen Absatzmarkt. Vergeblich kämpft Masid auch um das RAL-Gütezeichen, das die private Gütegemeinschaft Holzschutzmittel vergibt, weil diese zwingend biozide Wirkstoffe für Mittel, die den Namenbestandteil Holzschutz tragen, vorschreibt.
Mit dem selben Argument hat das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBT), die einzige Zulasungsbehörde für Holzschutzmittel in Deutschland, bisher die Zulassung abgelehnt. Es tut uns leid, aber in der Satzung steht, dass da Gifte drin sein müssen, habe die Antwort des in Berlin ansässigen Instituts gelautet.
Wir haben unseren Ohren nicht getraut, denn die Gütegemeinschaft Holzschutzmittel wurde doch gegründet, um das Vertrauen der Verbraucher zurück zu gewinnen, sagt Masid-Firmeninhaberin Christa Eck und erinnert an die negativen Schlagzeilen über die Giftcocktailmischungen der Holzschutzmittel Anfang der 90er Jahre. Im Unternehmen wird vermutet, dass die der Mitgliederversammlung der Gütegemeinschaft angehörigen Unternehmen, die selbst Hersteller von Holzschutzmitteln sind, dem ungiftigen WOOD BLISS 1 den Vormarsch in die Regale der großen Baumärkte verwehren wollen.
Andere haben WOOD BLISS dagegen längst gewürdigt. Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt in St. Gallen etwa hat das Holzschutzmittel getestet und die erfolgreiche Wirksamkeit gegen die Eilarven des Hausbockes nachgewiesen. Die Larven konnten sich nicht in das mit WOOD BLISS 1 behandelte Holz einbohren. Während der biologischen Prüfung war ein starkes Flchtverhalten der Larven feststellbar. Die Mortalität lag bei 100 Prozent, heißt es in den dem Prüfungsbericht der Schweizer Experten.
Auch vom Institut für Holzforschung der Universität Göttingen kommen gute Nachrichten. Das Mittel wirkt Oberflächen erhärtend, das wissen wir bis jetzt ganz sicher, sagt Institutleiter Professor Holger Militz. Er hat das Produkt der Firma Masid in das von der EU finanziell unterstützte Forschungsprojekt namens Hydrophob (Wasser abweisend) einfließen lassen und wird am Ende der Untersuchungen mehr über WOOD BLISS 1 aussagen können. Das Problem bei der Zulassung sei, dass die Prüfungsvorschriften auf ganz anderen Holzschutzprinzipien basierten, weiß der Professor. Er ist der Ansicht, dass die Dreieicher Firma bei den zuständigen Gremien noch viel Überzeugungsarbeit leisten muss.
| :: Ausgabe 01 / 2001: ÖKO-TEST / Ratgeber "RENOVIEREN" |
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WOOD-BLISS 1 ist ein lösungsfreies, wasserverdünnbares Holz-, Feuer- und Termitenschutzmittel auf der Basis nachwachsender Rohstoff, wirbt die Firma Masid. Es wird aus mineralischen und pflanzlichen Stoffen wie Kaliumkarbonat, Silikatlösung, Cellulose und Stärke hergestellt und eignet sich für alle Hölzer im Innenbereich. Wird es draußen verwendet, sollte man es zusätzlich vor Nässe schützen, etwa mit einem Lack. Trocknet die Flüßigkeit nachdem sie auf dem Holz verstrichen wurde ein, kristallisieren die festen Bestandteile. Dadurch werden die Fraßgänge der Schädlinge verstopft und das Holz gefestigt. Das WOOD-BLISS 1 vorbeugend gegen Insekten wie den Hausbock und holzzerstörende Pilze wirkt, wurde dem Hersteller von unabhängigen Labors bestätigt. Ebenfalls liegen Gutachten darüber vor, dass das Produkt im Brandfall feuerhemmend wirkt.
Wir wollten wissen, was in der Flüssigkeit steckt. Die von uns beauftragten Labors hatten nichts auszusetzen: WOOD-BLISS 1 enthält weder allergieauslödende halogenorganische Verbindungen noch Schwermetalle. Auch gesundheitsschädliche Lösemittel und Weichmacher oder hochgiftige Wirkstoffe wie Lindan, DDT oder Permethrin wurden nicht nachgewiesen. Da die Verpackung ebensfalls nicht zu beanstanden ist, können wir WOOD-BLISS 1 empfehlen. Das Produkt wird auch von der Firma Hasit unter dem Namen Holzschutzgrund vertrieben. Eine Flasche mit einem Liter Inhalt reicht für etwa 20 Quadratmeter und kostet etwa 100 Mark.
| :: Heft 5 - Sept./Okt. 2000: DER HOLZNAGEL |
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Beim Lesen des letzten Holznagels habe ich mich besonders gefreut, einen alten Bekannten wiederzutreffen, Herrn Konrad Fischer. Wie es zu dieser Bekanntschaft kam will ich kurz schildern.
Wir haben Anfang 1998 ein altes Bauernhaus im Land Brandenburg gekauft. Ende `99 war es dann so weit, die Wohnung war fast bezugsfertig. Das Dach war erneuert, im Erdgeschoß die Elektrik neu, alles verputzt, in einem Raum neue Dielen, im anderen sollten die schönen alten Dielen erhalten bleiben und abgeschliffen werden.
An einem Arbeitswochenende fiel mir auf, dass zwischen der Wand und den neuen Dielen etwas wie Bauschaum hervorquoll. Bei näherer Betrachtung ergab sich der Bauschaumals Pilz. HAUSSCHWAMM! Diese Diagnose war schrecklich. Mir wurde geraten, mich unbedingt an einen Sanierungsfachbetrieb zu wenden. Zudem schwebte das Damoklesschwert der Meldepflicht über uns. Erst viel später erführen wir, dass im Land Brandenburg gar keine Meldepflicht bei Hausschwammbefall besteht.
Der von mir eingeschaltete Fachmann riet uns zur Komplettsanierung, also dem Austausch des gesamten Mauerwerks im Kellerbereich und Erdgeschoss und dem herausnehmen, entsorgen und erneuern aller Holzteile. Die dafür angesetzten Kosten waren so hoch, dass wir sie gar nicht hätten tragen können, denn von unserem Haus wäre nicht mehr viel übrig geblieben. Die von ihm anvisierte chemische Keule zur Nachbehandlung und Vorsorge hätte uns möglicherweise ein Leben in diesem Haus unmöglich gemacht. In meiner Not machte ich mich bei Nacht und Nebel auf ins Internet! Auf der Seite des Bau.Net-Forums waren etliche Beiträge zu diesem Thema. Und hier traf ich schließlich Herrn Konrad Fischer, der Ratsuchenden antwortete. Ich surfte zunächst auf seiner Homepage (was sich wirklich lohnt!) und wandte mich dann direkt an ihn. Herr Fischer empfahl, die Sanierung mit WOOD-BLISS 1 (Hersteller: Firma MASID , Dreieich) durchzuführen: einem giftfreien Mittel, das den Schwamm verkieselt. Zunächst war ich von diesem Konzept begeistert, aber doch noch etwas skeptisch. Also entschloss ich mich, den Erfinder, Herrn Dr. Eck in Dreieich zu besuchen, weil ich sichergehen wollte, dass die Sanierung mit WOOD-BLISS 1 auch in einem so krassen Fall durchführbar wäre. Theoretisch war mir danach die Sache völlig klar, aber wie würde es sich in der Praxis bewähren? Und wie es sich bewährt hat! Zunächst hatten wir alle betroffenen Fußböden herausgenommen und die Sandschüttung darunter entsorgt. Die freigelegten Kappendecken haben wir besprüht, in die betroffenen Mauerteile weiträumig mit einem 16 mm starken Schlagbohrer Lochreihen gebohrt und diese dann mit WOOD-BLISS 1 getränkt. Die herausgenommenen Dielen wurden mit WOOD-BLISS 1 eingestrichen und werden nun zum größten Teil wieder verwendet. WOOD-BLISS 1 wirkt wie gesagt, sowohl im Holz als auch im Mauerwerk: Das Resultat wird nach kurzer Zeit sicht- bzw. fühlbar: das Holz, sogar die vom Schwamm zersetzten Bereiche, erhärteten sich zusehends, das Lehm-Mauerwerk verfestigte sich an den geschädigten Stellen enorm und die Myzelstränge (Wurzeln, bzw. Verästelungen) wurden durch die Verkieselung zerstört.
Unser Haus ist nicht vergiftet! Wir konnten das Problem selbst lösen, ohne konventionellen Sanierungsfachbetrieb, ohne aufwendigen Mauerwerksaustausch und das alles ohne jegliche chemische Keule!
| :: GESÜNDER WOHNEN 32 - 95: Hausratgeber |
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Baubiologe Eberhardt König antwortet.
Anstrich gegen Schimmel
In unseren Wohnräumen sind eineige Außenwände und Teile der anschließenden Decken von Schimmelpilzen befallen. Da der Hauswirt nicht bereit ist, die Ursache des Befalls zu beseitigen, werden wir ausziehen und haben zum Ende des Jahres eine Neubauwohnung gefunden. Um bis zum Auszug nicht mit dem Schimmel leben zu müssen, bitte ich um Beantwortung folgender Frage: Gibt es einen gesundheitlich unbedenklichen Anstrich, der nach Beseitigung der Schimmelpilze einen neuen Befall möglichst langfristig verhindert?
Schimmelpilze in Wohnräumen haben sich in den letzten Jahren zu einer Seuche entwickelt, die das Immunsystem der Bewohner schimmelbelasteter Wohnungen schwächt und Allergien fördert. Die einzig richtige Maßnahme zur Verhinderung zukünftiger Pilzbildung besteht darin, die Ursache des Bauschimmels abzustellen. Ursächlich ist im wesentlichen eine zu hohe Luft- bzw. Materialfeuchte in den Wohnräumen. Materialien die zur Bekämpfung oder zur Verhinderung des Schimmelpilzes verwendet werden, können - auch wenn sie völligungiftig sind - nur als kurzfristig einsetzbare Hilfsmaßnahmen dienen, weil sie den Bau- oder Wohnfehler nur kaschieren und nicht auf Dauer beseitigen. Zur Verhinderung neuer Pilzbildung nach vorangegangener Bekämpfung sollten Sie sich Informationen über eine Innenraumfarbe, die unter der Bezeichnung MASAN von der Firma Masid, Rosenaustr. 25a, 63303 Dreieich, hergestellt und vertrieben wird, besorgen. Nach Angaben des Herstellers bildet die Farbe Kristalle, wenn sie mit Microorganismen und flüchtigen Substanzen in Berührung kommt. Bei der Kristallbildung werden Organismen wie Bakterien, Viren, Algen und Schimmel sowie gasförmige Stoffe in den Kristallisierungsprozeß mit einbezogen und dabei unschädlich gemacht. Der Hersteller weist aber darauf hin, dass MASAN keine Weißpigmente enthält, weder solche, die wenig oder überhaupt nicht decken, wie Kreide, Zink oder Bleiweiß, noch völlig deckende Weißpigmente, wie Titanweiß, welche als einziges die DIN-NORM für die Deckkraft erfüllen kann.
Die Verwendung von Titanweiß wird u. a. deshalb vermieden, weil bei der Herstellung nach wie vor Dünnsäure anfällt, mit der die Meere immer noch verseucht werden dürfen.
Bei neuartigen Materialien wie bei MASAN muß der Verwender selbst entscheiden, ob er Wert auf eine lösemittelfreie, schimmelwidrige und lebensmittelechte Farbe legt oder ob für ihn die Deckkraft eines Anstrichs im Vordergrund steht. Wichtig für den Anwender ist es allerdings, dass er auf die Unterschiede zwischen konventionellen und neuen Farben hingewiesen wird und dass er informiert ist, wenn ein neues Material nicht der Norm entspricht. In jedem Fall sollte ein Käufer bei einem neu eingeführten Produkt eine ausführliche Fachberatung in Anspruch nehmen und sich die Materialeigentschaften bestätigen lassen, auf die er besonders Wert legt.
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